Schulterschmerzen

Schulterschmerzen entwickeln sich oft schleichend ohne erkennbaren Grund. Das typische Alter liegt zwischen 40 und 50 Jahren.

Manchmal finden sich Kalkablagerungen im Röntgenbild, die dann zum Teil operiert werden. So eine Operation steht natürlich an letzter Stelle der Möglichkeiten. Diese sollte man erst einmal ausschöpfen, denn die Kalkablagerungen müssen nicht zwingend die Schmerzursache sein. Aber in den meisten Fällen kann man am Schultergelenk selbst nichts feststellen. Wie kommt es dann zu Schmerzen, wenn es keine offensichtliche Ursache gibt wie z.B. ein Unfall oder eine außergewöhnliche Belastung der Schulter? Warum haben wir für dieses Leiden ein typisches Alter von 40 bis 50 Jahren? Sollen wir dabei nicht an die Tatsache denken, dass die Elastizität des Muskelbindegewebes im Alter abnimmt und das erwähnte Alter typisch dafür ist, dass man die jugendliche Bewegungsfreiheit noch gut in Erinnerung hat, aber der reale Körper doch nicht mehr so flexibel ist?

Also, mit anderen Worten, ist es nicht ratsam, das Muskel-Faszien-System einmal nach Funktionsstörung untersuchen zu lassen? Unser Muskel-Faszien-System muss im Laufe unseres Lebens viel verkraften: einseitige Belastungen, schwere Arbeit, Sportverletzungen, Stürze oder gar Unfälle haben ihre Spuren im Muskel-Faszien-System in Form von Verspannungen, Vernarbungen oder Verklebungen hinterlassen. Viele Jahre kann der Körper dies kompensieren, aber irgendwann wird es zu viel: Schmerz tritt auf. Da das Muskel-Faszien-System eine Einheit bildet, kann der funktionsgestörte Muskel weit weg vom eigentlichen Schmerzort liegen. Hier analysiert der fmt-Therapeut genau, welche Bewegung am schmerzhaftesten ist und in welcher Körperhaltung diese Bewegung besonders weh tut. Oft liegt die Ursache im Bereich der Bauch und Beckenmuskulatur, manchmal sogar in den Bein- oder Fußmuskeln.

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